Mittwoch, 30. April 2008

Peking mit Ente


Zwei aufregende und durchweg katastrophenfreie Tage liegen hinter uns. Im Flug mit der Heinan-Airlines konnten an der Aussprache unseres Ni hao (wie geht´s) feilen . Klappt schon prima!

Auch die Abholung am Bahnhof nach 4 Stunden Wartezeit klappte tadellos.

Dr. Hsu, der geistige Vater des Fuping–Projekts, begleitete unseren Tag, und wir trafen mit den ersten Gefährten unseres Keramikabenteuers zusammen: Monika Jeanette Schödel-Mueller und Werner Bernhard Nowka aus Erlangen: Keramik Erlangen.

Schon seit der der Fahrt vom Flughafen - wir haben unseren eigenen Fahrer, der sich mehr und mehr als Kindermädchen entpuppt- drücke ich mir die Nase platt. Zwei Welten prallen so voller Wucht aufeinander, dass man sich die Augen reibt. Vorbei am riesigen Neubau der Telefongesellschaft. Eine unglaubliche Konstruktion mit völlig freihängenden, aller Statik spottenden Teilen. Daran klebt ein Baugerüst aus Bambus wie ein kleines Vogelnest. Hier bauen Frauen und Männer, nur mit Stricken abgesichert, in scheußlichen Höhen.

Die Straßen 6- spurig verstopft -vier mit Autos, zwei mit Fahrrädern, Dreirädern und allem was sich durch Treten oder einem kleinen Hilfsmotor bewegen läßt. Dazwischen Pferdewagen, die gebrauchtes Baumaterial wegtransportieren.
Überhaupt, überall wird gebaut. Auf den Baustellen leben die Wanderarbeiter in alten Militärzelten oder unter Planen.
Unser Tourismusprogramm: chinesischer Lunch, lecker -Antikmarkt, und Pekingente essen- superlecker!!

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