Freitag, 16. Mai 2008

Die Terrakotta-Armee

Heute haben wir einen Ausflug gemacht. Wir waren ausgelassen, wie Schulkinder am Wandertag.
Zwei Stunden über ziemlich wilde Landstraßen in einem knatschblauen kleinen Bus, der kleinste und dreckigste Bus auf dem Parkplatz am Terrakotta-Armee-Museum. Unsere chinesischen Freunde tun sich etwas schwer mit uns: wir schwärmen aus, sind außer Blick-und Rufweite und trotzdem geht keiner verloren.

Obwohl man schon so viele Bilder gesehen hat und eine riesige Menge Leute sich hier einfindet, war es sehr, sehr eindrucksvoll, diese Figuren zu sehen. Zumal wir mit fast genau dem gleichen Ton arbeiten, aus dem die Tonsoldaten gemacht sind. Wir schauen sie uns aus einem ganz anderen Blickwinkel an. Man glaubt zu sehen, dass sie in verschiedenen Werkstätten gefertigt wurden. Es gibt verschiedene Stile. Für mich war interessant, dass die Figuren fast genau so unterteilt sind, wie ich das bei meinen großen Frauen mache.


Danach: Bummeln in Xi'an. Die Stadt ist ungefähr so groß wie Paris, aber es scheinen doppelt so viele Leute unterwegs zu sein.
Wir waren im moslemischen Viertel, rund um eine riesige Moschee. Dort ist Dauermarkt mit unglaublich vielen Lädchen. Kitsch und Kunst; alles nebeneinander.



Das hat natürlich großen Spaß gemacht. Und wir kamen mit reichlich Beute zurück: Pinsel, Täschchen, Fahradklingeln....
Nach zwei Stunden in der Hitze ging es zurück zum Bus. Zwei Stunden Rückfahrt. Nun sind wir müde, aber guten Mutes im Hotel angekommen und freuen uns auf´s Bett.

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