
Sechs Uhr wecken, Frühstück mit Nudelsuppe, Auschecken mit Handtuchzählen, Gepäck ins Auto und ab zur grossen Mauer mit Dr. Hsu und unserem Kindermädchen Herrn Lee. Genau die selbe Ideen hatten 25% der Einwohner von Peking und wir trafen sie auf der Autobahn. Nach schlappen drei Stunden für vierzig Kilometer; die Berge, die große Mauer - im Nebel und irgendwie so voller kleiner Pünktchen. Das war der Rest der Pekinger Bevölkerung, der wohl schon um halb fünf aufgestanden war. Um unseren Flug nach Xian noch rechtzeitig zu bekommen und auch noch einen Blick ins Keramikstudio von Dr. Hsu zu werfen, wurde beschlossen, nicht auf die Mauer zu gehen und lieber zurück zu fahren, bevor all die Anderen auch wieder auf die gleiche Idee kommen. Herr Lee, genial wie immer, hatte ein Fernglas dabei. Also, Blick frei auf die Mauer vom Straßenrand.
Vom Atelier berichte ich später, vielleicht auch von dem Express-Lunch, bestellt vom Handy aus (natürlich Herr Lee). Aber wir waren pünktlich am größten Terminal der Welt, besser der Erde, vielleicht gibt es auf dem Andromedanebel noch was Größeres.
Der Flug war gut und in Xian begrüßte uns ein Schild:
WELCOME GERMAN CERAMISTS
Das hat doch was.
1 Kommentar:
Liebe Beate und lieber Michael,
ich verfolge euer Abenteuer mit großer Spannung.
Ich habe das Projekt im Internet verfolgt und muss sagen gigantisch
Ich wünsche euch viel Erfolg
Euer Webmaster Paul
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