
Die Proben sind gut aus dem Ofen gekommen, der Ton verhält sich so, dass wir damit zurecht kommen können. Die Anspannung läßt nach und wir nehmen etwas mehr von den Leuten um uns herum wahr: Unser Oberdolmetscher Mister By, ein älterer Mann im Ruhestand, der früher für eine australische Gesellschaft mit Goldsuche zu tun hatte, scheint noch aus einer älteren, längst vergangenen autoritären, Zeit zu stammen. Die Jungen sind ganz anders drauf. Die vier studieren oder studierten alle Englisch. Sie benutzen den Job hier, um mehr Spachroutine zu kriegen. Sie stammen alle aus kleinen Verhältnissen und wollen raus aus dem alten China, in eine neue Zeit.
Es ist wahnsinnig spannend, sich mit ihnen zu unterhalten und es freut sie sehr, dass wir von ihnen chinesisch lernen wollen. Es macht Spaß und wir lachen viel bei den drei köstlichen Mahlzeiten.
Es scheint auch, als hätten wir eine neue Stammkneipe gefunden, draussen vor dem bewachten Tor des Villages mit Blick auf den atemberaubenden Verkehr mit Fahrzeugen aller erdenklichen Art. Das ist noch mal a ´weng ( klnigt chinesisch, ist aber fränkisch) anders, sagt Moni, als in Peking.
1 Kommentar:
Hallo Beate und Michael,
scheint ja wahnsinnig spannend zu sein. Beim Lesen des Blogs bekommt man richtig Lust auf China. Bin gespannt auf die gebrannte Ware...
Gruss aus Genf Georg
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